Faun - Totem (limited Edition)

Die vierte CD von Faun ist definitiv anders als die drei vorherigen; mehr Technik, mehr Gothik, weniger Individualismus.

Es klingt vielleicht zu hart, aber ich habe den Eindruck, dass die Faune hier versucht haben, den vom WGT bekannten Sound für sich und die Verkaufszahlen zu nutzen, was ja weder verwerflich noch falsch ist; allerdings stehen sie hier noch auf dem Level von Anfängern, wie man sie oft genug auf irgendwelchen Zeitschriften-Samplern oder Demo-CDs hört. In Summe also zu wenig von dem was sie gut können und zu viel von dem, was sie (noch) nicht können.

Schlecht sind sie trotzdem nicht, schließlich sind die Faune Vollblutmusiker, und gerade diejenigen, die zwischen Folk, Mittelalter und Gothik hin und her gerissen sind, sollten sich die CD mal anhören; für mich war es aber definitiv die letzte CD von Faun, die ich mir gekauft habe, ohne vorher rein zu hören.

Und hier die 11 Lieder im einzelnen:

#Titel
1 Rad
2 Falken
3 Sieben
4 November
5 Tinta
6 Unicorne
7 kaRuna
8 Gaia
9 Zeit nach dem Sturm
10 Falken (unplugged)
11 der stille Grund

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